Sonntag, 21. Juli 2024
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Mut zur Toleranz

Muss die Gesellschaft wissen, welcher Fußballer schwul ist und welcher nicht? Nein, muss sie nicht. Die Fußballer, die sich nicht outen wollen, wissen meist genau, warum sie es nicht tun. Es ist auch ein Zeichen von Toleranz, diesen Verzicht zu respektieren.

So schreibt Klaus Hoeltzenbein in einem Kommentar für die Süddeutsche .de a. 20. Januar 2012. Weiter schreibt er: Warum muss eine Gesellschaft wissen, welcher Fußballer schwul ist und welcher nicht? Welches Grundrecht hat sie, dies zu erfahren? Keines. Natürlich ist es wünschenswert, wenn Fußballer sich erklären würden, weil dies die Debatte entkrampfen könnte.

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Dialogforum "Sexuelle Identitäten im Fußball" eröffnet

Bei einem der letzten Termine seiner DFB-Präsidentschaft hat Dr. Theo Zwanziger am Dienstag das Dialogforum "Vor dem Ball sind alle gleich - sexuelle Identitäten im Fußball" eröffnet.

"Fußball ist ein starkes Stück Leben. Es steht mitten in der Gesellschaft. So berichtet der Deutsche Fussballbund auf seiner Internetseite am 18. Januar 2012.  Dabei geht es immer auch um das Verhältnis der Mehrheitsgesellschaft zu Minderheiten. Es geht um den Umgang mit Minderheiten," sagte Zwanziger.

Für zwei Tage hat der DFB rund 60 Teilnehmer in die Sportschule Hennef eingeladen, darunter Christine Lüders, die Leiterin der Anti-Diskriminierungsstelle der Bundesregierung, die ehemalige Bundesligaspielerin und Sonderpädagogin Tanja Walther-Ahrens, den Konfliktforscher Professor Gunter A. Pilz, den Fußballer und Buchautoren Marcus Urban ("Versteckspieler") und den heute 41-jährigen ehemaligen NBA-Profi John Amaechi.

Kubas Parlament will gleichgeschlechtliche Partnerschaften prüfen

In Kuba wurden Homosexuelle noch in den 70er Jahren in Umerziehungslager geschickt. Seitdem hat sich die Situation von Schwulen und Lesben dort schrittweise verbessert.

So berichtet Deutschlandradio Kultur am 17. Januar 2012. Jetzt will das kubanische Parlament die Einführung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft prüfen. Dies teilte Mariela Castro mit, die Tochter von Präsident Raúl Castro. Die Direktorin des Nationalen Zentrums für Sexualerziehung setzt sich seit Jahren gegen die Benachteiligung Homosexueller in dem Land ein. Sie gehe davon aus, dass die Kommunistische Partei bei ihrer Konferenz am 28. Januar eine Gleichbehandlungsrichtline verabschiede, sagte Mariela Castro in Havanna. Dann wäre der Weg frei für eine Parlamentsentscheidung.

Jeder Jeck ist anders - Mehr Karnevalsvereine für Homosexuelle

Sie tragen knallbunte Schals, haben Spaß am Karneval und sind schwul oder lesbisch. Die Rede ist von den Gründungsmitgliedern der Karneval-Gesellschaft „Regenbogenprinzen“ in Duisburg.

DERWESTEN berichtet in seiner Onlineausgabe vom 16. Januar 20912 weiter: Die derzeit noch kleine Schar gehört zu den immer zahlreicheren Vereinen, die das kölsche Grundgesetz „Jede Jeck is anders“ ernst nehmen, und für die Akzeptanz von Schwulen und Lesben im Karneval eintreten.
Die „Rosa Funken“ und die „StattGarde Colonia Ahoj“ in Köln, „De leckere Jecke“ in Mönchengladbach oder die „Rosa Jecken“ in Krefeld machen deutlich, dass Homosexualität und Brauchtum kein Widerspruch sind.Auch im Ruhrgebiet tut sich was: Seit 2010 gibt es in Dortmund die „Pinken Finken“, in Oberhausen belebt der „Pink Pott“ die Karnevals-Szene.

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Philipp Lahm rät schwulen Kickern zu Vorsicht

Der Nationalspieler Philipp Lahm mahnt homosexuelle Fußballer zur Vorsicht. Das Publikum im Stadion sei noch nicht bereit dazu, schwule Spieler zu tolerieren.

So berichtet FOKUSonline am Freitag, 13. Jan uar 2012. Weiter führt es aus: Der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Philipp Lahm, hat schwulen Profi-Kickern zur Zurückhaltung geraten. „Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft schon so weit ist, schwule Profi-Fußballer als etwas Selbstverständliches zu akzeptieren, so wie es in anderen Bereichen bereits möglich ist“, sagte Lahm der „Frankfurter Rundschau“ laut Vorabbericht.

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Schwul-lesbischer Karnevalsverein in Duisburg begeistert

Duisburg hat einen neuen Karnevalsverein. Die „KG Regenbogenprinzen“ hat sich „die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Integration von Schwulen und Lesben im heimatlichen Winterbrauchtum“ in die Satzung geschrieben

Nicht nur das Onlineportal DWE WESTEN stellte am 12. Januar 2012 die Frage: "Wer sind die denn mit den knallbunten Schals"? Diese Frage war bei der Prinzenkürung in der Mercatorhalle am vergangenen Wochenende öfter zu hören. Die Antwort: Das ist ein neuer Verein, und zwar einer, der es in sich hat. Denn die „KG Regenbogenprinzen“ will nicht nur den Karneval fördern, sondern hat sich vor allem „die Förderung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Integration von Schwulen und Lesben im heimatlichen Winterbrauchtum“ in die Satzung geschrieben.

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„ICH war Kölns erster schwuler Prinz"

Am Donnerstag fand die Prinzenproklamation in Köln statt. Karnevalksprinz der Session 2011/2012 wurde Marcus Gottschalk, der einen Mann liebt...

In BILD.de vom 5. Januar 2012 erinnert sich der erste schwule Prinz an sein Prinzenjahr 1998: Damals war der Aufschrei groß! „1996 gab es einen Düsseldorfer Bi-Pri, der aber geschasst wurde. 1997 musste die schwule Jungfrau aus Rodenkirchen zurücktreten. Wir wollten damals ein Zeichen setzen“, erzählt Prinz Hugo Winkels (44).

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Erster "offizieller" Lesben-Kuss bei der US-Navy

Jahrelang durften sich US-Soldaten nicht zu ihrer Homosexualität bekennen. Zwei Frauen wurde nun eine besondere Ehre zuteil.

Wie die WELT online auf ihrem Intenetportal am 22. Dezember mitteilte, hat jetzt ein altes Ritual der Marine erreicht: die Gleichstellung Homosexueller in den US-Streitkräften. Bei Einlaufen der "USS Oak Hill" im Heimathafen in Virginia war es ein Frauenpaar, das sich den "ersten Kuss" zur Begrüßung gab.

Wenn Homosexualität lebensgefährlich ist

UN legt erstmals Bericht über staatlich legitimierte Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle und Transpersonen vor: "Sodomiegesetze" müssen fallen

So berichtet der Österreichische Standard.at am 18. Dzember auf seinem Onlineportal.
Homo- und transsexuelle Menschen sind überall auf der Welt Diskriminierung und homophober Gewalt ausgesetzt, die bis hin zu Vergewaltigung, Folter und Ermordung reicht. In mindestens fünf Staaten steht die Todesstrafe auf homosexuelle Handlungen.

Wie zwei ungewollte Outings die Gesellschaft veränderten

Vor 20 Jahren outete Rosa von Praunheim die TV-Lieblinge Hape Kerkeling und Alfred Biolek als schwul - es war einer der größten Skandale der TV-Geschichte. Wie wichtig war er für die deutsche Gesellschaft?

Diese Frage stellte sich das Handelsblatt auf ihrem Internetportal am 10.12.2011. Weiter fragt das Handelsblatt:
Bärendienst oder Freundschaftsdienst? Einen Tag nach dem 27. Geburtstag von Hape Kerkeling tritt der Schwulenaktivist Rosa von Praunheim im Fernsehen auf und outet in einer beispiellosen Aktion den TV-Liebling gegen dessen Willen als homosexuell. An diesem Samstag (10.12.) jährt sich der legendäre Auftritt in der RTL-Krawallshow „Explosiv - Der heiße Stuhl“ zum 20. Mal. Ein Stück Fernsehgeschichte beziehungsweise, wenn man so will, ein Höhepunkt der TV-„Gay“schichte.

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Bericht auf Focus Online

Karlsruhe Standesamt öffnet für Schwule: Ein guter Tag für die Gleichberechtigung!

Als letztes Bundesland öffnet Baden-Württemberg seine Standesämter für Lesben und Schwule.

"Das ist ein guter Tag für die Gleichberechtigung" sagte der Karlruher Grünen Abgeordnete Alexander Salomon in den ka-news.
Während der schwarz/gelben Regierung seien gleichgeschlechtliche Paare, häufig zu höheren Gebühren als heterosexuelle Paare, an andere Verwaltungsbehörden verwiesen worden.

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USA setzen sich für Homosexuelle ein

Die USA wollen bei der Vergabe von Entwicklungshilfe auch darauf achten, wie tolerant das Empfängerland mit Schwulen und Lesben umgeht. Außenministerin Clinton prangerte Länder mit offener Diskriminierung an.

So berichtet das Handelsblatt in seinem Onlineportal am 6.12.2011.
Zur Stärkung der Rechte von Homosexuellen im Ausland wollen die USA bei der Vergabe von Entwicklungshilfe künftig auch den Umgang mit Schwulen und Lesben in den Empfängerländern als Kriterium ansetzen. Der Kampf gegen die Diskriminierung wegen sexueller Orientierungen sei eine globale Herausforderung, die im Streben der USA nach einer Förderung der Menschenrechte eine zentrale Stellung einnehme, sagte Präsident Barack Obama am Dienstag in einer Mitteilung.

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Schieb ab, „Kollegah!“

Gewerkschafter und Bremens Frauenbeauftragte wollen Konzert von Gewalt-Rapper stoppen

Wie BILD.de am 6.12.2011 inb seinem Onlineportal berichtet, wollen Gewerkschafter und Frauenbeauftragte das Konzert stoppen. Denn "Er hetzt gegen Frauen und Schwule, brüstet sich damit, eine „minderjährige Bitch (Hure)“ missbraucht zu haben. Skandal-Rapper „Kollegah“ (27) will am 14. Dezember mit seiner Gewaltverherrlichenden Musik im Modernes auftreten. Doch viele Bremer wollen das Konzert verhindern!"

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Lady Gaga mit Hero Award ausgezeichnet

Lady Gaga wurde für ihre Arbeit mit der schwul-lesbisch-transsexuellen Community mit einem Hero Award geehrt und freut sich darüber mehr als über einen Grammy.

Wie Gala.de am 5.12.2011 berichtet, wurde Lady Gaga am 4. Dezember, mit einem Hero Award geehrt.
Die Sängerin erhielt den Preis vom Trevor Project, einer gemeinnützigen Organisation, die sich um schwule, lesbische und transsexuelle Jugendliche kümmert, die selbstmordgefährdet sind. Als sie den Preis beim Event Trevor Live im Hollywood Palladium in Los Angeles entgegennahm, erklärte sie: "Dies bedeutet mir mehr als jeder Grammy, den ich jemals gewinnen könnte."

Michael Adam, Bayerns Politwunder

Schwul, evangelisch, Sozialdemokrat, Anfang 20. Die besten Voraussetzungen, um in Berlin-Friedrichshain in die Bezirksversammlung gewählt zu werden. Oder in ein Studentenparlament in Köln.

So berichtet STERN.de am 01.12.2011 in  ihrem Onlineportal. Stern.de weiter:  Aber so einer bekommt doch im bayerischen Wald, im erzkonservativen, katholisch-ländlich geprägten Süden, keine Stimme. Dachte wohl jeder. Bis vor ein paar Jahren ein gewisser Michael Adam die politische Bühne betrat und 2008 im Örtchen Bodenmais jüngster hauptamtlicher Bürgermeister Deutschlands wurde.