Sonntag, 21. Juli 2024
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Ich bin schwul: Profi-Wrestler outet sich

Aufruhr im größten Macho-Sport der USA: Wrestling-Superstar Darren Young (29) hat sich als schwul geoutet.

Auf die Frage, ob ein schwuler Wrestler bei der WWE (World Wrestling Entertainment) gewinnen könne, antwortet der Profi-Sportler (laut BILD.de am 16.08.2013): „Natürlich. Schaut mich an. Ich bin WWE-Superstar und um ehrlich zu sein, sage ich ihnen jetzt: Ich bin schwul. Und ich bin glücklich. Sehr glücklich.“

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Schwuler TV-Moderator in Russland: Nach Coming-out am TV gefeuert

Anton Krasovsky (37) will die Unterdrückung von Homosexuellen in Russland nicht länger hinnehmen.

Nach einem Bericht von BLICK.ch am 15.08.2013 sagt er deshalb vor laufender Kamera: «Ich bin schwul.» Noch am gleichen Abend wird ihm gekündigt.

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Schwule Sportler: "Ich rufe alle dazu auf, sich zu outen"

Der russische Eiskunstläufer Konstantin Jablozkij ist schwul. Er steht dazu – trotz Diskriminierung und des steigenden Drucks Moskaus auf Homosexuelle.

Ein Gespräch (auf WELT.de am 15.08.2013) über Sotschi und Homophobie.
Konstantin Jablozki ist ein sehr mutiger und optimistischer Mann – diese Eigenschaften braucht, wer sich in Russland als schwul outet. Der 30-jährige Eiskunstläufer versteckt sich nicht.

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LSBT in St. Petersburg nicht allein lassen: Unterstützung und Solidarität stärken

Die traurigen Nachrichten aus Russland reißen nicht ab. Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LSBT) sowie alle, die sich für deren Menschenrechte einsetzen, leben riskant.

Zu den gegenwärtigen Entwicklungen in Russland erklären Barbara Mansberg und Wolfgang Preussner, Landesvorstände des Lesben-und Schwulenverbandes (LSVD) Hamburg:

Ihnen drohen Geldstrafen und Gewalt. Viele fragen sich, was zu tun ist. Der LSVD Hamburg steht seit 3 Jahren in engem Kontakt mit LSBT in St. Petersburg und konnte u.a. bei seinem letzten Besuch erfahren, was die LSBT vor Ort für sinnvolle Strategien erarbeitet haben. Sie freuen sich über Solidarität und hoffen, dass der Kontakt auf keinen Fall abbricht. Der Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Städtepartnerschaft Hamburg-Sankt Petersburg muss weiter gestärkt werden.

 

Wir sind der Meinung, nur gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen "Side by Side" und "Coming Out" in St. Petersburg und allen unseren Partner*innen in Hamburg kann es die Unterstützung geben, die im Moment sinnvoll ist. Dazu gehört der Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaft -gefördert von der Stadt Hamburg und der Stiftung Deutsch Russischer Jugendaustausch -sowie die finanzielle Unterstützung, die es den Projekten vor Ort ermöglicht, ihre Arbeit fortzuführen.

Trotz der momentanen Gesetzeslage gibt es jetzt auch Trends, die Hoffnung machen. Immer mehr Menschen nehmen eine aktive zivile Position ein und outen sich, wollen nicht mehr unsichtbar sein und kämpfen für ihre Rechte. Immer mehr Heterosexuelle bekunden ihre offene Unterstützung für gleiche Rechte und die Würde des Menschen, unabhängig von sexueller Orientierung und Gender-Identität. LSBT und andere Menschenrechtsorganisationen werden ihre Arbeit fortsetzen und trotz der Repressionen nicht aufgeben.

Wir unterstützen sie mit allen Kräften und fordern die LSBT in Hamburg und Deutschland auf, uns dabei zu begleiten und z.B. mit Spenden zu unterstützen. Der LSVD Hamburg stellt dafür folgendes Konto zur Verfügung:

LSVD Hamburg e.V.

SpardaBank Hamburg
BLZ 20690500
Kto 0600300
Stichwort „St. Petersburg"

Alle Spenden werden direkt und ohne jeglichen Abzug an unsere Partnerorganisationen in St. Petersburg weitergeleitet. Wir bedanken uns.

LSVD Hamburg e.V.
Barbara Mansberg und Wolfgang Preussner

Russland: Wir sind homophob und hassen Schwule"

In Russland werden Homosexuelle gemaßregelt, bedroht und von Neonazis gejagt.

So berichtet DIE WELT.de am 10.08.2013. Im Vorfeld von Olympia in Sotschi 2014 wird jetzt sogar das IOC aufmerksam – und fordert eine Klarstellung. Mit leidenschaftlichen Küssen haben im belgischen Antwerpen etwa 300 Schwule, Lesben und Heterosexuelle vor dem russischen Konsulat ein Zeichen gesetzt.

 

Westerwelle kritisiert russisches Homosexuellengesetz - Berichterstattung in Russland mit Jugendschutzwarnung

Das neue russische Gesetz gegen angebliche "Homosexuellen-Propaganda" betrifft auch die internationale Berichterstattung.

So berichtet Deutschlandradio KULTUR am 09. AUgust 2013.
Die Nachrichtenagentur Ria Novosti in Moskau veröffentlichte eine Meldung über die jüngsten Äußerungen von Außenminister Westerwelle zu Gewalt gegen Schwule und Lesben in Russland - mit einer sehr gesetzestreuen Einleitung. Der Bericht beginnt mit dem Hinweis: "Dieser Artikel enthält Informationen, die laut russischem Recht nicht für ein Publikum unter 18 Jahren geeignet sind". In dem nachfolgenden Text zitiert Ria Novosti dann unter anderem einen Appell des Ministers an die russische Regierung, gegen die homophobe Stimmung im Land vorzugehen.

"Und dann war ich offiziell schwul ..."

Ralfs Leben verlief lange genau so, wie alle es von ihm erwartet hatten:

Er lebte als Hetero, heiratete, führte ein unauffälliges Leben. Dann verließ ihn seine Frau für einen anderen. "Wenn man 14 Jahre verheiratet ist und dann plötzlich alleine dasteht, ist da ein ganz großer Krater. Sie hatte jemanden, und ich war alleine. Das ist eine sehr frustrierende Situation", schildert Ralf seine Gefühlslage nach der Trennung...

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Siedlung nur für homosexuelle Rentner: Altern an der Wärme

Mediterran und mit vielen Extras ausgestattet:

Viele homosexuelle Rentner ziehen bald in ein Dorf in Südfrankreich. Der Bürgermeister hat jedoch keine Freude, berichtet der schweizer BLICK am 5. August 2013. Ein Dorf im Dorf: Im südfranzösischen Sallèles-d'Aude, nahe Narbonne, sind 107 Häuser bezugsbereit. Tennisplatz, Schwimmbad, Sporthalle,...

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Papst über Homosexualität: "Wer bin ich, über ihn zu richten?"

Papst Franziskus schlägt ungewohnte Töne an:

Als Kardinal von Buenos Aires kämpfte er noch vehement gegen ein Gesetz für schwule Lebenspartnerschaften in Argentinien. Nun verlangt er 'Mitgefühl und...

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DFB & Homosexualität: "Führt das in der Dusche nicht zwangsläufig zu Problemen?"

Der DFB will die Vereine für den Umgang mit Schwulen und Lesben sensibilisieren.

Doch die "Berliner Erklärung" gegen Homophobie haben, nach Informationen von Spiegel online (21.07.2013), gerade mal drei Erstliga-Vereine unterzeichnet. Auch der DFB-Chef blieb dem PR-Termin fern - er saß lieber bei Franz Beckenbauer.

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Infektionen in Berlin - Meningokokken - Homosexuelle sollen sich impfen lassen

Drei Berliner Schwule sind in diesem Jahr an Meningokokken gestorben. Die Szene ist alarmiert

Laut Berliner Morgenpost vom 21.07.2013 erleiden 10 bis 20 Prozent der Erkrankten bleibende Schäden, jeder zehnte stirbt an der Infektion.

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Bushido sorgt mit Hass-Tiraden für Ärger

Der Bambi-Preisträger hetzt in einem Lied gegen Schwule und Prominente. Mehrere Politiker wollen Strafanzeige erstatten. Aber Bushido legt unbeirrt nach.

So berichtet die Deutsche Welle (dw.de) am 14.07.2013. "Sein Song ist ein eindeutiger Aufruf zu Gewalt und Mord", sagte Grünen-Fraktionschefin Renate Künast. In der "Bild am Sonntag" fordert sie die Staatsanwaltschaft auf, mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ein Zeichen zu setzen. "Bushido hat die Grenzen des Rechts überschritten."

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Zum Thema auf Stern.de

Schauspieler Wöhler hat immer noch Herzklopfen

Schauspieler und Musiker Gustav Peter Wöhler (56) hat auch nach acht Jahren Beziehung immer noch Herzklopfen, wenn sein Mann nach Hause kommt

berichten die Kieler Nachrichten (KN) am 09.Juli 2013. "Ich hab mich sofort in Albert verknallt, dabei wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht, ob er überhaupt schwul war", sagte Wöhler der Zeitschrift "Brigitte Woman".

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900.000 Zuschauer bei Christopher-Street-Day-Parade in Köln

Rund 900.000 Menschen haben in Köln den Christopher-Street-Day-Umzug verfolgt.

Die schrille und bunte Parade - von jeher eine Demonstration gegen Diskriminierung - richtete sich in diesem Jahr ausdrücklich auch gegen Rassismus und Neonazis. Im Vorfeld hatte es Auseinandersetzungen gegeben, weil die rechtsextreme Partei Pro Köln am Umzug der Schwulen und Lesben teilnehmen wollte.

OB Christian Ude bekräftigt Unterstützung des CSD München

OB Ude: "Gesellschaftlicher Fortschritt kommt nicht von allein",

berichtet NAchrichten München am 03.07.2013. Anlässlich der Pressekonferenz zum Christopher Street Day (06. bis 14. Juli) war auch sein Schirmherr, Christian Ude, anwesend. Münchens Oberbürgermeister betonte, dass es in den letzten Jahren zwar enorme Verbesserungen bei der Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgendern gäbe...