Sonntag, 26. Mai 2019

CSD Deutschland

Fr 31.05.2019 ⇒ So 02.06.2019
Sa 08.06.2019
Sa 08.06.2019 ⇒ So 09.06.2019

CSD Weltweit

Fr 14.06.2019

Events

Sa 01.06.2019 ⇒ So 30.06.2019
  Home

News

In Brasilien ist die Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen ab sofort strafbar. Bei Vergehen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Pikant: Auch der...

Schmidt-Chef Corny Littmann gründet Stiftung für Kunst und Kultur 

Der umtriebige Theatermacher, Künstler und Unternehmer Corny Littmann setzt einen neuen Impuls für die Hamburger Kulturlandschaft: Seine gemeinnützige Corny Littmann Stiftung für Kunst und Kultur hat sich zum Ziel gesetzt, Kulturprojekte zu initiieren und gemeinsam mit Partnern umzusetzen. 

„In der Regel tritt jemand an eine Stiftung heran, um finanzielle Unterstützung zu bekommen. Ich begreife meine Stiftung dagegen als Chance, selbst Projekte anzustoßen: Wir wissen aus unserer langjährigen Erfahrung genau, was es für Möglichkeiten gibt, die sich unser Theaterbetrieb selbst aber nicht leisten kann. Da, wo auch die Kulturpolitik nicht eingreifen kann, etwa weil die Mittel schon vergeben sind, wollen wir praxisnah, unbürokratisch und schnell zur Stelle sein“, so Corny Littmann. Der Gründer und Geschäftsführende Gesellschafter der drei Schmidt-Bühnen auf St. Pauli setzt dafür auf sein starkes Netzwerk: „Im Umfeld der Stiftung sind Experten aus allen Bereichen versammelt, die in der Lage sind, ein Projekt anzustoßen und zu begleiten.“ 

Bisher angedacht sind die Realisierung eines internationalen Straßentheaterfestivals auf dem Spielbudenplatz, ein ausgeweitetes Angebot von Theater-Schnupperstunden in Kooperation mit Hamburger Schulen und die Vergabe von Stipendien: So sollen Musicaldarsteller im ersten Berufsjahr neben einer festen Grundsicherung die Gelegenheit erhalten, den Theaterbetrieb auf und hinter der Bühne ausführlich kennenzulernen. 

Im Vorstand der Stiftung sitzen neben Littmann der Hamburger Unternehmer Axel Strehlitz (u. a. Klubhaus St. Pauli und Panik City) und der Rechtsanwalt und Steuerberater Matthias Geilert. 
 

Vor CSD-Saison: Grüne beantragen Aktuelle Stunde für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Die Grüne Bundestagsfraktion hat eine Aktuelle Stunde mit dem Titel „Maßnahmen gegen Homo- und Transfeindlichkeit und für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ beantragt. Hierzu erklärt Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin: 

Jeden Tag kommt es auch in Deutschland zu homophoben und transfeindlichen Übergriffen. Viele junge lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen berichten, dass sie wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität Mobbing bis hin zu Gewalt erleben. Das muss die ganze Gesellschaft alarmieren. 

Vor der CSD-Saison, die in diesem Jahr zum 50sten Mal an den Stonewall-Aufstand in der New Yorker Christopher Street erinnert, rufen wir die Bundesregierung auf, ihren Einsatz gegen Homo- und Transfeindlichkeit zu verstärken. Es reicht eben nicht, dass einzelne Ministerien einmal im Jahr die Regenbogenfahnen herausholen, während die Bundesregierung im Rest des Jahres die nötigen Maßnahmen zum Schutz der Rechte von LSBTTI verschleppt. Für uns ist klar: Gegen jegliche Form von Diskriminierung und Ausgrenzung muss konsequent vorgegangen werden – und zwar an jedem einzelnen Tag. Feindseligkeit gegenüber LSBTTI schränkt die grundgesetzlich garantierte freie Entfaltung der Persönlichkeit für viele Bürger*innen empfindlich ein.

In über 70 Staaten werden Menschen dafür bestraft, wen sie lieben oder wer sie sind. In einzelnen Staaten droht sogar die Todesstrafe. Fast die Hälfte der Menschheit lebt in Ländern, in denen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen staatlich diskriminiert, brutal verfolgt oder gar umgebracht werden. Und noch weit mehr können sich weder auf staatlichen Schutz noch gesellschaftliche Solidarität verlassen, wenn sie Opfer von Hetze, Hass oder Gewalt werden. Populisten, Nationalisten und Neokonservative arbeiten daran, auch bei uns in Deutschland und Europa die Errungenschaften unserer freien und demokratischen Gesellschaft zurückzudrehen.

Lust zu helfen?

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Vielleicht gefallen Dir unsere Seiten und Du hast Lust mitzuwirken? Dank eines modernen Systems (typo3) sind keine technischen Kenntnisse erforderlich - wichtiger sind Engagement und Interesse am Medium.

Oder Dir fällt etwas auf, dass bei unseren Angeboten fehlt, oder Angaben sind nicht (mehr) korrekt? Dann hilft schon eine kurze E_Mail, wir freuen uns!

Das Team von gay-web.info