Zusätzlich wurde eine Beschlussvorlage des KLuST-Vorstandes angenommen, die neben dem Ausschluss auch einen organisierten Gegenprotest fordert und dazu aufruft, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit tatsächlich immer und überall zu bekämpfen.

Zusätzlich wurde eine Beschlussvorlage des KLuST-Vorstandes angenommen, die neben dem Ausschluss auch einen organisierten Gegenprotest fordert und dazu aufruft, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit tatsächlich immer und überall zu bekämpfen.

NAch Informationen vom SWR wollen gegen die Nazi-Demo wiederrum zahlreiche Gruppen protestieren. Somit muss sich die Polizei, die nach eigenen Angaben mit mehreren hundert Beamten im Einsatz ist, mit drei Kundgebungen auseinandersetzen. "Wir rechnen mit etwa 250 Rechten und rund 1.000 Gegendemonstranten", hatte eine Polizeisprecherin im Vorfeld gesagt.

Das bestätigte die Polizei Hamburg am Nachmittag. Neben 10.000 Teilnehmern begleiteten rund 110.000 Zuschauer den Umzug durch die Hamburger Innenstadt. Zahlreiche Politiker hatten die Demonstration angeführt, darunter die Senatorin für Justiz und Gleichstellung, Jana Schiedek und weitere Bürgerschaftsabgeordnete.
Das CSD-Straßenfest bleibt noch bis 05.08.2012, 22 Uhr geöffnet. Neben zahlreichen Infoständen, Musikinseln und Buden treten auf der Bühne auf dem Jungfernstieg verschiedene Bands auf. Insgesamt werden zu den Feierlichkeiten, die bereits am 28. Juli mit einer Eröffnungsgala begonnen haben, bis zu 300.000 Besucher erwartet.

wurde heute (01.08.2012) die Regenbogenflagge gehisst.
Die US Generalkonsulin Inmi Patterson hat die diesjährige Schirmherrschaft über den Hamburger CSD übernommen und hisste, nachdem, die Regenbogenflagge auch am Hamburger Rathaus gehisst worden war, auch eine Regenbogenflagge vor ihren Amtssitz. Damit bringt sie ihre Verbundenheit und Sympathie für die Forderungen des Hamburger CSD zum Ausdruck: EHE 2.0 - nach den Pflichten jetzt die Rechte!
Since this early afternoon at 13:00 o'clock, the U.S. Consulate General Hamburg is flying the rainbow flag -- for the first time in its 222 years history. The flag was hoisted by Consul General Inmi Patterson and Consul Wilbur Velarde. This year, Consul General Patterson is patron of the Hamburg Pride Week, together with First Mayor Olaf Scholz. — Consulate is flying the Rainbow Flag
stand am 28. Juli 2012 eine Eröffnungsgala in den Fliegenden Bauten auf St. Pauli auf dem Programm. Stars der schwul-lesbischen Gala: die US-amerikanische Sängerin Gayle Tufts, das Comedy-Duo Malediva, der Grammatik-Profi Bastian Sick und die Moderatorin Kim Fisher. Höhepunkt der CSD-Woche sind dann am kommenden Wochenende das traditionelle Straßenfest und die Parade.
Die Schirmerrhschaft übernahm die US Generalkonuslin Frau Dr. Inmi Patterson

laut der Rhein-Zeitung in Koblenz, gegensätzlicher kaum sein könnten: Die geplante Demo der Rechtsextremen soll zeitgleich zum Christopher Street Day (CSD) stattfinden, bei dem Schwule, Lesben und Bisexuelle für ihre Rechte demonstrieren. Bisher hieß es, dass die Demo trotzdem stattfinden darf (die RZ berichtete). Doch jetzt hat die Stadt umgeschwenkt: Sie will prüfen, ob die rechte Kundgebung auf einen anderen Tag verlegt werden kann.

Tausende Lesben und Schwule haben, nach Informationen vom HANDELSBLATT.de, in Berlin auf der Parade zum Christopher Street Day (CSD) für mehr Toleranz geworben. Teils exzentrisch verkleidet und mit lauter Musik zogen sie am Samstag unter dem Motto „Wissen schafft Akzeptanz“ von Kreuzberg zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

So berichtet BILD.de am Samstag, 23. Juni 2012. Teils exzentrisch verkleidet und mit lauter Musik zogen rund 500 000 Menschen am Samstag von Kreuzberg zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. Am Straßenrand verfolgten zehntausende Schaulustige das Spektakel mit mehr als 40 Wagen und vielen Fußgruppen.
Wie der österreichische STANDARD in seinem Onlineportal berichtet, begleiteten schwerbewaffnete PolizistInnen den Umzug, der in dieser Größe in Tschechien zum ersten Mal stattfand und im Vorfeld für Kontroversen auf politischer Ebene sorgte. Die Homosexuellen-Parade, auf der rund 7.000 TeilnehmerInnen erwartet wurden, verlief zunächst friedlich, obwohl zwei Veranstaltungen von GegnerInnen der "Prague Pride" für dieselbe Zeit im Stadtzentrum angekündigt waren.

Wie die Hamburger Morgenpost in ihrer Onlineausgabe berichtet, ließen sich Teilnehmer und Zuschauer nicht von Regenschauern die Laune verderben. „Kein Problem für mich, ich trage wasserfestes Make-Up“, sagte ein Travestie-Künstler im roten Mini-Kleid. 22 Trucks, mehrere Autos und Fußgruppen schlängelten sich durch die Innenstadt der Hansestadt.

Höhepunkt der dreitägigen Feierlichkeiten ist die Parade am Sonnabend, an der ab 12 Uhr etwa 40 Trucks, Autos und Fußgängergruppen teilnehmen sollen, wie der organisierende Verein Hamburg Pride mitteilte.
Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek (SPD) hisste am Donnerstag die Regenbogenflagge am Hamburger Rathaus. "Damit zeigen wir Flagge für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben", sagte die Senatorin.

Wie die Frankfurter Neue Presse in ihrem Onlineportal am Sonntag, 31.07.2011 mitteilte, säumten etwa 20.000 Zuschauer die Straßenränder bei der Frankfurter CSD Demonstration/Parade. Sie fand unter dem Motto «Einigkeit und Recht auf Gleichheit - Artikel 3 jetzt!» statt.

Wie inSüdthüringen.de in seinem Onlineportal am 16.07.2011 mitteilte, sind mehrere hundert Schwule und Lesben mit Luftballoon, Regenbogenfahnen und Plakaten durch die Innenstadt von Weimar gezogen, um gegen Diskriminierungen zu demonstrieren. Einige der Frauen und Männer kamen bunt geschminkt zum Thüringer Abschluss des Christopher Street Days 2011.

Schrille Klamotten, riesige Sonnenbrillen und laute Bässe: Mit einer schillernden Parade haben Lesben, Schwule und Transsexuelle am Samstag den 31. Christopher Street Day (CSD) in München gefeiert. BILD.de berichtet weiter, dass bei sommerlichen Temperaturen tausende Teilnehmer kostümiert, bunt bemalt oder kaum bekleidet durch die Innenstadt von München zogen.

Ein Wechselbad der Gefühle bot das CSD-Wochenende in Köln in diesem Jahr. Unter dem Motto „Liebe ist...“ zog die CSD-Parade durch Kölns Innenstadt. Vielfältig und bunt setzten etwa 20.000 Teilnehmer das Motto um. Bei der Parade war Liebe manchmal ernst („...Verantwortung“), manchmal ethisch („...Gott sei dank, keine Schande“) manchmal witzig („...ein Lesben-Pfläumchen“), manchmal politisch („...diskriminierungsfrei“), immer aber kreativ umgesetzt. Sabine Arnolds vom Vorstand des Kölner Lesben- und Schwulentags freut sich: „Selten sahen wir das ColognePride-Motto so durchgängig und mit unterschiedlichen Botschaften versehen auf der CSD-Parade. Das zeigt, der CSD Köln ist eben immer noch vor allem eine Demonstration für Akzeptanz und Toleranz vielfältiger Lebensstile.“ Genauso viele Zuschauer wie im letzten Jahr sahen das genauso. Nach veröffentlichten Berichten jubelten demzufolge etwa 900.000 Besucher am Paradeweg durch die Kölner Innenstadt.
Zur Abschlusskundgebung auf dem Kölner Heumarkt sprach Polit-Prominenz aus Berlin, Köln und Düsseldorf zum aufmerksam zuhörenden Publikum. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Michael Kauch gewann die Kölner mit dem herzhaften Bekenntnis: „Der Kölner CSD ist viel geiler als der Berliner“. Grünen-Chefin Claudia Roth und ihr Partei-Kollege Volker Beck, parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher seiner Partei, gingen hart mit der aktuellen Bundesregierung ins Gericht und forderten diese auf, endlich die rechtliche Gleichstellung für Lesben, Schwule und Trans* zu vollenden. Roth sagte vehement: „Unsere Geduld ist zu Ende“. Neben solchen Politikern, die schon seit langen Jahren den CSD unterstützen, gab sich erstmals auch die Regierungsspitze des Landes Nordrhein-Westfalen die Ehre zur politischen Abschlussveranstaltung: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sprach sich mit deutlichen Worten gegen die Diskriminierung unserer Minderheit aus. Außerdem kündigte sie weitere Initiativen des Landes über den Bundesrat an, dessen Präsidentin sie derzeit auch ist. Realistisch konstatierte Kraft: „Da sind dicke Bretter zu bohren, aber die muss man dann auch bohren.“ Der KLuST machte in seiner politischen Auftaktrede deutlich, dass in Deutschland die rechtliche Gleichstellung weit vorangeschritten sei, aber auch hierzulande und sogar im liberalen Köln Schwule, Lesben und Trans* mit Vorurteilen zu kämpfen hätten. Der Veranstalter kündigte darüber hinaus an, die Initiativen der nordrhein-westfälischen Regierung kritisch zu verfolgen. Dennoch zeigte sich Sprecherin Sabine Arnolds erfreut und stolz über den hohen Besuch: „Die Ministerpräsidentin hat damit ein kraftvolles Zeichen für Toleranz und Akzeptanz gesetzt. Nach 20 Jahren zeigt die Regierungsspitze, dass Liebe – egal welcher Couleur – in Nordrhein-Westfalen willkommen ist. Selbstverständlich laden wir Frau Kraft heute schon ein, im nächsten Jahr wiederzukommen.“
Das Datum für den ColognePride 2012 steht bereits fest: Der Auftakt wird am 23. Juni sein. Vom 23. bis 8. Juli wartet dann wieder ein buntes Programm zwischen Politik und Party mit dem krönenden Abschluss, dem CSD-Wochenende vom 6. bis 8. Juli 2012.
(Pressemitteilung des Kölner Lesben- und Schwulentages)