Home

gay-web.info

Willkommen auf der überregionalen Seite von
gay-web.info

Onlinebefragung „Queere Freizeit“

Am Deutschen Jugendinstitut wird derzeit die Studie „“Queere Freizeit“ durchgeführt. Hier wird erstmalig bundesweit erforscht, wie lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Jugendliche und junge Erwachsene ihre Freizeit verbringen und welche Erfahrungen sie dabei machen.

Dafür wird zum einen eine Online-Befragung durchgeführt und es gibt zum anderen die Möglichkeit, an Interviews teilzunehmen. Wenn du zwischen 14 und 27 Jahre alt bist, würden wir uns sehr freuen, wenn du an der Studie teilnimmst! Es geht darum, was du in deiner Freizeit gerne unternimmst, wo du gute Erfahrungen gemacht hast aber auch, was evtl. bisher nicht so toll war.

Die Befragung ist vollkommen anonym, deine Angaben können also nicht mit dir in Verbindung gebracht werden. Die Befragung dauert etwa 20 Minuten. Klick dazu einfach auf den unten stehenden Link.

Es freut uns sehr, dass du an der Befragung teilnimmst --> • <--

Unter der Adresse queere-freizeit@dji.de oder per Telefon unter 089-62306-310 beantworten wir auch gerne alle weiteren Fragen.

18.05.2017

Volker Beck hat heute die Organklage der Grünen Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe persönlich eingereicht.

Die Fraktion beantragt per einstweiliger Anordnung, den Rechtsausschuss zu verpflichten, die Gesetzentwürfe von Opposition und Bundesrat auf die Tagesordnung zu nehmen und über diese zeitnah zu beschlussfassen, damit der 18. Deutsche Bundestag noch vor der Sommerpause, vor seiner letzten planmäßigen Sitzung am 30.6., über die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare abstimmen kann.

Dazu erklärt Volker Beck: „Im Grundgesetz steht klipp und klar: "Der Bundestag hat über die Vorlagen in angemessener Frist zu beraten und Beschluss zu fassen" (Art. 76 Absatz 3 Satz 6 GG). Die Vertagung der Gesetzentwürfe zur Abschaffung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare vom Anfang der Wahlperiode bis zu ihrem Ende ist grober, verfassungswidriger Missbrauch der Geschäftsordnungsmehrheit durch die Koalition. Dieser Missbrauch verletzt das Demokratieprinzip und das Recht jedes Abgeordneten über die Gesetzentwürfe frei, "an Aufträge und Weisungen nicht gebunden" und nach seinem "Gewissen", zu entscheiden (Art. 38 GG). Auch die Bürgerinnen und Bürger haben darauf einen Anspruch. Das Demokratieprinzip verlangt ein vor den Augen der Öffentlichkeit beschlossenes Ergebnis durch eine öffentliche Abstimmung. Nur so erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit einer "qualifizierten Wahlentscheidung". Wir beanstanden die verfassungswidrige Praxis der Koalitionsfraktionen, die im Rechtsausschuss den grünen Gesetzentwurf bereits 27-mal vertagt hat.

Damit blockiert sie seit Monaten die parlamentarische Beratung der Vorlagen und verhindert eine abschließende Abstimmung im Plenum des Bundestages. Diese rechtsmissbräuchliche Praxis verstößt unserer Meinung nach gegen das Recht einer Bundestagsfraktion, dass ihre Anträge nicht nur im Bundestag beraten werden, sondern dass das Parlament über sie Beschluss fasst (Art. 76 Absatz 1 GG). Sie verletzen auch die verfassungsrechtlichen Rechte des Bundesrates und jedes Abgeordneten. Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD hat bereitwillig über die Motive der Koalition Auskunft gegeben, wenn sie sagt: "Die wollten einen Keil in die Koalition treiben. Das hätte das Ende der Koalition bedeutet.“ Das ist Missbrauch und kein sachgerechter Grund. Gesichtspunkte der politischen Opportunität können den Anspruch auf Abstimmung über Gesetzentwürfe nicht aushebeln.

Andernfalls käme dem Artikel 76 GG überhaupt keine tatsächliche Bedeutung zu, er wäre entleert. Unabhängig davon, wie das Gericht den Begriff der "angemessenen Frist" auslegen wird, in diesem Fall ist jede denkbare Grenze überschritten, da die Gesetzentwürfe seit Jahren, einer sogar seit Beginn der Wahlperiode (23.10.2013) dem Bundestag vorliegen. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits selbst schon entschieden, es sei ein "verfassungswidriges Gebaren", wenn ein Ausschuss einen parlamentarische Initiative aufgrund von "illoyaler oder unsachgemäßer Behandlung" "begrabe".

Es ist Zeit für Nägel mit Köpfen, für die Anerkennung gleicher Würde und Rechte auch für Homosexuelle. Die Verhinderungstaktik der Koalition muss ein Ende haben. 83 % Befürworter der Ehe für alle dürfen von der Koalition nicht in Geiselhaft genommen werden. Wir können die Koalition nicht dazu zu zwingen, dass sie unseren Gesetzentwürfen zustimmt, aber wir können zurecht verlangen, dass der Bundestag über die Abschaffung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare abstimmt. Wenn die Abgeordneten zu ihrer Überzeugung stehen, können wir einen Durchbruch erreichen. “

Unterstützen? GERNE!

Wer gerne die ehrenamtliche Arbeit von gay-web.info unterstützen möchte, hat mit dem Spenden-Button von Paypal dazu Gelegenheit.

Die Spende wird ausschließlich für den laufenden Betrieb der Webseiten von gay-web.info verwandt!

Lust zu helfen?

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

Vielleicht gefallen Dir unsere Seiten und Du hast Lust mitzuwirken? Dank eines modernen Systems (typo3) sind keine technischen Kenntnisse erforderlich - wichtiger sind Engagement und Interesse am Medium.

Oder Dir fällt etwas auf, dass bei unseren Angeboten fehlt, oder Angaben sind nicht (mehr) korrekt? Dann hilft schon eine kurze E_Mail, wir freuen uns!

Das Team von gay-web.info

Wetter

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland
Freitag, 26. Mai 2017

News

Verfassungsgericht in Taiwan entscheidet Ehe für alle wird legal

Taiwan hat als erstes Land Asiens die Ehe für alle für legal erklärt. Das Verfassungsgericht in...



25.05.2017 09:35

NFL-Star: Zelle mit schwulem Freund

Einen Monat nach seinem Selbstmord kommen weitere Details über den ehemaligen NFL-Star Aaron...



24.05.2017 08:19

Homosexualität in Indonesien: Schwules Paar ausgepeitscht

In Indonesien sind zwei Männer öffentlich auspeitscht worden, weil sie Sex miteinander hatten. Die...



24.05.2017 08:14

CSD Deutschland

Freitag 26.05.2017 - Samstag 26.05.2018

CSD Düsseldorf
Freitag 26.05.2017 ⇒ Sonntag 28.05.2017
CSD Dresden
Freitag 26.05.2017 ⇒ Sonntag 28.05.2017
CSD Aurich
Samstag 27.05.2017

CSD Weltweit

Freitag 26.05.2017 - Samstag 26.05.2018

Dallas Pride
Samstag 16.09.2017 ⇒ Sonntag 17.09.2017

Events

Freitag 26.05.2017 - Samstag 26.05.2018

WorldPride
Freitag 23.06.2017 ⇒ Sonntag 02.07.2017
10. Pink Lake Festival
Donnerstag 24.08.2017 ⇒ Sonntag 27.08.2017